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Dienstag, 12. September 2017

Generation Beziehungsunfähig III

Was sind wir jetzt?
Was ist das zwischen uns?
Mag er mich so, wie ich ihn auch mag?
Oder ist da weniger?
Interpretiere ich da mal wieder zu viel hinein?
Bin ich einfach nur naiv?

Mit den Freundinnen wird gerätselt.
Jede Möglichkeit wird besprochen.
Und doch wollen wir nur die eine wahr haben.

Und wie finden wir es nun heraus?
Darauf ansprechen wäre doch viel zu einfach.
Und auch gefährlich.
Werden unsere Hoffnungen und Träume nun zerstört?
Oder vielleicht doch bestätigt?
Fehlt uns dazu einfach nur der Mut oder haben wir Angst vor Ablehnung?

Welchen Weg wir nun gehen, müssen wir für uns selbst entscheiden.
Ich lebe das Motto, dass man nur die Dinge bereut, die man nicht getan hat.
Das ist, denke ich, auch meistens der Fall.
Deswegen einfach das ansprechen, was man denkt und vor allem fühlt.
Denn vielleicht fühlt der andere ja genauso.
Aber wie wollen wir das herausfinden, wenn wir es nicht direkt ansprechen.
Wenn wir einfach nur schweigen?

Also los, traut Euch! 
Lasst Euren Gefühlen freien Lauf.
Und entweder wird es so sein, dass der andere genau das Gleiche fühlt und alles ist super.
Oder eben nicht. Und nun?
Ihr seid gestolpert, steht wieder auf, richtet Euch wieder zusammen.
Und das Leben geht weiter.

Alles passiert für einen bestimmten Grund.
Wenn er es nicht gewesen ist, dann wird es der Nächste vielleicht sein.
Gebt die Hoffnung nicht auf.
Es kommt dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Sonntag, 5. März 2017

Generation Beziehungsunfähig II

Kann es heute nicht mehr so einfach sein, wie früher?
Wieso müssen wir aus allem etwas Kompliziertes machen?
Wann wird es endlich wieder einfacher?

Wir sprechen nicht mehr über Gefühle, weil wir Angst haben, verletzt zu werden.
Wir sprechen nicht mehr über Gefühle, weil wir stark sind.
Wir sprechen nicht mehr über Gefühle, weil wir stark bleiben wollen.

Aber ist das nicht alles nur eine Fassade?
Wir tun so, als würden Gefühle gar nicht mehr existieren.
Nichts kann an uns rankommen.
Wir lassen nicht zu, dass wir verletzt werden können.
Weil wir unsere Gefühle unterdrücken.
Wir geben vor, wir hätten keine Gefühle.
Das glauben wir uns nun schon selbst.

Können wir dieses Ganze „ich bin so taff und kein Weichei, deswegen rede ich nicht über Gefühle“ 
einfach mal wieder sein lassen?
Das Leben ist doch viel zu kurz, seinen Gedanken und Gefühlen nicht freien Lauf zu lassen.
Und wenn der andere nicht genauso fühlt, dann ist das eben so.
Das Leben geht weiter.
Aber wir haben uns getraut, darüber zu sprechen.
Das ist doch viel mutiger und mehr wert.

Es ist doch wesentlich schlimmer, nicht zu wissen, was der andere denkt.
Nicht darüber zu reden und sich die ganze Zeit zu denken „was wäre, wenn…“.

Also bitte, können wir das Leben wieder ein wenig einfacher machen?
Können wir bitte unsere Gefühle wieder ausleben und darüber sprechen.
Nicht auf den „perfekten Moment“ warten, um alles anzusprechen.
Denn den wird es niemals geben.
Es mit jemanden riskieren und nicht auf den „perfekten Menschen“ warten.
Denn auch den wird es niemals geben.
Und wenn es nicht klappt, dann ist das eben so.
Doch man hat es wenigstens versucht und muss sich nicht immer wieder denken „was wäre, wenn…“.

Denn: „In the end we only regret the chances we didn’t take.“

Also los, traut Euch! Lebt eure Gefühle!

Montag, 16. Januar 2017

Generation Beziehungsunfähig I

Tinder. Eine Dating App. 
Weil wir uns im wahren Leben nicht mehr kennenlernen können.
Wir haben den Drang, mit jemanden zu schreiben.
Wir haben den Drang, Bestätigung zu bekommen.
Wir haben den Drang, jemanden kennenzulernen.
Jemanden übers Internet kennenzulernen.
Das kann durchaus funktionieren. Gar keine Frage.

Tinder. Eine Dating App.
Wir beurteilen die „Kandidaten“ durch „swipen".
Wir swipen nach links und finden die Person  „unattraktiv“.
Wir swipen nach rechts und finden die Person „attraktiv“.
Aber geht es hierbei wirklich um die Person?
Wir beurteilen nach dem Aussehen. Nach nicht mehr und nicht weniger.
Und was stellt sich dabei raus?
Selbst die schönste Person kann den hässlichsten Charakter haben.

Eine neue Nachricht.
„Hey, mal treffen?“
  - „Hey, ganze Sätze gehören wohl nicht zu deiner Stärke, oder?“

„Du würdest neben mir im Bett gut aussehen.“

„Geil."

„Aus welchem Grund bist du auf tinder?"

Die Frage stelle ich mir auch jedes Mal wieder.
Wieso wir dennoch weiter Zeit auf tinder verbringen?
Bei solch dummen Sprüchen. 
Ein wenig Anstand kann man doch noch erwarten, oder nicht?
Sogar von tinder.

Der ein oder andere hat nun mal schon seine große Liebe gefunden.
Über tinder.
Swipen wir deshalb die ganze Zeit weiter nach rechts und links, um unsere große Liebe zu finden?
Oder ist es doch einfach nur Zeitvertreib, Spaß und Bestätigung?

Was auch immer uns dazu bewegt, sind wir dadurch wirklich befriedigt?
Ist es nicht viel schöner, in der Öffentlichkeit charmant angesprochen zu werden?
Uns noch ehrlich kennenzulernen.
Ist das nicht eigentlich unsere Intuition?

Doch wer traut sich heute noch eine Frau oder einen Mann in der Öffentlichkeit anzusprechen?
Diese Person sogar nach einem Date zu fragen?
Wieso aber ist uns dieser Mut entkommen?
Hat uns das Internet unser Selbstbewusstsein und unseren Mut genommen?
Oder liegt es einfach nur daran, dass wir arrogant, hektisch, eingebildet und genervt rüber kommen?